Sozialprojekt Daijihi Haus


Viele Jahre war es uns ein Anliegen, einerseits mit Menschen gemeinsam zu praktizieren und gemeinsam zu leben und zu arbeiten und somit ein zeitgerechtes klösterliches Leben zu führen, und andererseits dabei Menschen, die Unterstützung brauchen, ein Dach über dem Kopf zu bieten und ihnen mit unserer Praxis einen Rahmen zu geben, der stützend, heilend und haltend wirkt. Im Daijihi-Haus ist diese Vision zur Wirklichkeit geworden – dank großzügiger Spenden und der Zusammenarbeit unserer Sangha und von Menschen, die ebenfalls an diese Vision glauben. 

Für unsere Zen-Tempelgemeinschaft haben wir 2-3 drei Wohnmöglichkeiten für langfristige Aufenthalte und 2 Gästezimmer für kurzfristige Aufenthalte.

Wir möchten bei uns keine Kopie eines japanischen Trainingsklosters aufbauen, denn das wird erstens hier nicht gebraucht und zweitens ist dies außerhalb Japans auch nicht möglich. Die Sotoshu Shumucho versucht seit Jahren, einen Trainingstempel im Westen zu etablieren und es wird sicherlich noch lang dauern.  Falls jemand den Wunsch hegt, authentische Soto-Zen-Klosterpraxis kennenzulernen, unterstützen wir dies gerne und öffnen den Weg.

Üblicherweise werden Klöster in Asien von ihrer Dorf– oder Stadtgemeinschaft unterstützt und natürlich auch vom Staat. Wir haben zwar eine Sangha, aber diese ist zu klein, um uns zu erhalten, und staatliche Förderung gibt es für uns nicht.

Die finanzielle Struktur unseres Projektes beruht auf drei Säulen
  • Spenden; im Buddhismus sprechen wir von „Dana“.
  • Mitgliedsbeiträge für unseren Verein, diese sind hoffentlich bald absetzbar, da wir als Mitglied der ÖBR prinzipiell als religiös gelten.
  • Einkünften aus unserer Arbeit. Dazu zählt vor allem unser Teegeschäft Shinkoko. Seit jeher sind Tempel auch Wirtschaftsbetriebe und was würde zu einem japanischen Tempel besser passen als Grüntee und Matcha.

Du möchtest dich tiefgehender informieren? Lies unseren Wirkungsbericht 2024-26 (Deutsch)
You want to know more? Read our impact report 2024-26 (English)